Aktuelles

      • 18Mär
          • Wirtschaftsbildung wirkt! - Hier lernt man fürs Leben.

            Zum Begleitprogramm „Wirtschaftsbildung wirkt“

            Unsere Schule wurde als eine von 30 Schulen in Österreich für das Begleitprogramm „Wirtschaftsbildung wirkt“ („WIBI wirkt“) der Stiftung für Wirtschaftsbildung ausgewählt. Ziel ist es, im Rahmen von einem 2-jährigen Programm Wirtschaftsbildung nachhaltig an unserem Standort zu verankern und so Schüler:innen auf das Leben nach der Schule vorzubereiten. Sie lernen den Umgang mit Geld, verstehen wirtschaftliche Zusammenhänge und das Wechselspiel von Wirtschaft und Demokratie bzw. Umwelt, lernen die Wirtschaft aus der Perspektive von Unternehmer:innen und Arbeitnehmer:innen kennen und eignen sich Kompetenzen wie das Umsetzen eigener Ideen und kritisches Denken an. Dabei beschäftigen sie sich mit Fragen wie: Was sind meine Stärken und Talente? Welcher Beruf passt zu mir? Wie kann ich eigene Ideen umsetzen? Welche Rollen habe ich in der Wirtschaft und welche Rechte und Pflichten habe ich in diesen Rollen?

             

            Zur Stiftung für Wirtschaftsbildung:

            Die Stiftung für Wirtschaftsbildung wurde im Jahr 2021 ins Leben gerufen, um das Thema Wirtschaftsbildung im österreichischen Bildungssystem zu stärken und verbreiten und Lehrkräfte bei der Umsetzung zu unterstützen. Junge Menschen sollen möglichst früh mit grundlegenden Wirtschafts-, Finanz- und Zukunftskompetenzen auf ihr Leben nach der Schule vorbereitet werden. Um das zu erreichen, arbeitet die Stiftung an der Stärkung und Verbreitung einer lebensweltbezogenen wirtschaftlichen Bildung in der schulischen Allgemeinbildung. Im Rahmen des Programms „WIBI wirkt!“ werden Schulen mit eigens entwickelten Lehr- und Lernmaterialien, Lehrkräfte-Fortbildung, Schul-Coachings, Vernetzung mit anderen Schulen und einer finanziellen Förderung unterstützt.

             

            Weitere Informationen finden Sie unter: https://wirtschaft-erleben.at/wirtschaftsbildung-wirkt/.  

      • 15Mär
          • Singende Klingende Schule 2025

            Bereits zum zehnten Mal wurde der MS Feistritz / Drau das Gütesiegel "Singenede Klingende Schule" vom Land Kärnten verliehen. 

      • 09Mär
          • Igelworkshop der 1. Klassen

            Spielerisch lernten die Schüler/innen wie sie dem Igel helfen können. Ganz nach dem Motto: „Was man angreifen kann, das begreift man auch!“

            Mit viel Spaß „igelten“ sich die Kinder in einen Blätterhaufen ein und erfühlten, warum der Igel Blätter für sein Winterquartier braucht. Gemeinsam wurde aus Holzscheitern eine Igelburg errichtet und auch gelernt, wie man einem tagaktiven Igel im Notfall Erste Hilfe leistet.

            Was krabbelt im Laub? Was bewegt sich im Totholz? Für uns Gartenabfall, für den Igel ein reiches Buffet an Insekten! Und abschließend wurde noch gelernt, wie man Igel in einem Futterhaus richtig füttert. Die Kinder wissen es jetzt genau: kein Obst, kein Gemüse, keine Milch, keine Schnecken oder Würmer, sondern Katzenfutter ohne Getreide.

            So wurde aus dem Workshop eine lebendige Entdeckungsreise – und die Kinder wissen jetzt, wie sie ihrem stacheligen Gartenfreund helfen können.

            Bericht verfasst von Ursula Ertl

             

      • 22Feb
      • 27Feb
          • Abschlussfahrt der 4. Klassen nach Brüssel

            Die 4. Klassen der MS Feistritz an der Drau starteten heuer zu einer besonderen Abschlussfahrt nach Brüssel – einer Reise, die Bildung, Gemeinschaft und europäische Begegnung auf eindrucksvolle Weise verband.

            Bereits im Vorfeld erfolgte eine intensive Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler. In einem kooperativen Workshop mit dem Europahaus Klagenfurt unter der Leitung von Herrn Germeshausen setzten sich die Kinder der 4. Klassen vertiefend mit der Europäischen Union auseinander. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema „30 Jahre Österreich in der EU“. Gemeinsam wurde erarbeitet, warum Österreich 1995 der Union beitrat, welche Chancen sich dadurch für Wirtschaft, Bildung und Reisefreiheit eröffneten und wie sich die Zusammenarbeit innerhalb Europas seither entwickelt hat. Diskutiert wurden Förderprogramme für Regionen, die Bedeutung gemeinsamer Werte sowie die Rolle Österreichs bei politischen Entscheidungsprozessen. Durch Gruppenarbeiten, Diskussionen und interaktive Aufgaben entstand ein fundiertes Verständnis für europäische Strukturen – eine ideale Grundlage für die bevorstehende Exkursion.

            Gut informiert und voller Vorfreude begann am Sonntag die Reise. Die Nachtfahrt verlief ruhig, sodass am Montagmorgen entspannt und gespannt die Ankunft in der belgischen Hauptstadt erfolgte. Gleich zu Beginn wurde Brüssel im Rahmen einer geführten Stadttour erkundet. Dabei erfolgte ein Kennenlernen des historischen Kerns rund um den prachtvollen Grand-Place, der mit seinen reich verzierten Zunfthäusern zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Auch das berühmte Manneken Pis sorgte für Begeisterung. Anschaulich wurde vermittelt, wie sich Brüssel von einer mittelalterlichen Handelsstadt zum politischen Zentrum Europas entwickelte.

            Ein weiteres Highlight stellte die Fahrt mit der Metro zum beeindruckenden Atomium dar. Das futuristische Bauwerk, das anlässlich der Weltausstellung 1958 errichtet wurde, bot einen weiten Blick über die Metropole. Der erste Tag klang in entspannter Atmosphäre aus.

            Am Dienstag stand Europa im Mittelpunkt der Begegnungen. Im Verbindungsbüro des Landes Kärnten in Brüssel wurde ein authentischer Einblick in die Arbeit der EU-Institutionen ermöglicht. Besonders spannend war die Frage, wie Kärnten auf europäischer Ebene vertreten wird, welche Projekte durch EU-Förderungen unterstützt werden und wie regionale Anliegen in politische Entscheidungsprozesse einfließen. Dadurch entstand ein greifbarer Bezug zur eigenen Heimat. In Kleingruppen konnten bei Diskussionen zahlreiche Informationen ausgetauscht werden.

            Anschließend folgte eine Führung durch das Europäische Parlament. Während des Rundgangs wurde der Plenarsaal besichtigt und es wurden Einblicke in Gesetzgebungsverfahren gewonnen. Im interaktiven Erlebniszentrum Parlamentarium schlüpften die Schülerinnen und Schüler selbst in die Rolle von Abgeordneten. In einem Rollenspiel wurden aktuelle Themen debattiert, Mehrheiten gebildet und Entscheidungen getroffen – ein eindrucksvoller Perspektivenwechsel, der politische Prozesse lebendig werden ließ.

            Der Mittwoch führte die Gruppe in die malerische Stadt Brügge. Mit ihren verwinkelten Gassen, historischen Backsteinfassaden und romantischen Kanälen vermittelte sie mittelalterlichen Charme. Während einer Grachtenfahrt eröffneten sich neue Blickwinkel auf Kirchen, Handelshäuser und Brücken, wodurch deutlich wurde, weshalb Brügge einst ein bedeutendes Zentrum des europäischen Handels war.

            Am Donnerstag stand belgische Tradition auf dem Programm. In der Schokoladenmanufaktur Planète Chocolat wurde Wissenswertes über die Herstellung feinster Schokolade vermittelt. Bei einer Verkostung konnten verschiedene Sorten probiert werden, bevor eigenständig Pralinen hergestellt wurden – ein genussvoller Höhepunkt der Reise. Danach erfolgte ein Eintauchen in die Welt berühmter belgischer Comicfiguren im Comic Strip Museum, wo die Geschichte dieser besonderen Kunstform anschaulich dargestellt wurde.

            Auch die Abende boten Raum für Gemeinschaft. In der Unterkunft wurde nicht nur reflektiert, sondern auch gelacht und gespielt: Billard, Kartenspiele, Karaoke, Dart sowie zahlreiche Gespräche stärkten den Zusammenhalt und sorgten für eine fröhliche Stimmung.

            Diese Abschlussfahrt nach Brüssel verband politisches Lernen mit kulturellen Eindrücken und gemeinschaftlichen Erlebnissen. Die Schülerinnen und Schüler der MS Feistritz an der Drau kehrten mit erweitertem Horizont, neuem Wissen über Europa und vielen unvergesslichen Momenten nach Hause zurück.

            Abschließend möchte sich die MS Feistritz an der Drau herzlich beim Europahaus Klagenfurt, beim Verbindungsbüro des Landes Kärnten in Brüssel, beim Parlamentarium, bei Bacher Reisen, beim EU-Parlament sowie beim Land Kärnten für die Unterstützung bedanken.

             

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